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<title>Angewandte Hebammenwissenschaft IV: Familie als Handlungsfeld</title>
<cid>HEB-18</cid>
<sapsubmodule>P311-0143</sapsubmodule>
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<semester>4</semester>
<mandatory>ja</mandatory>
<language>Deutsch</language>
<admission>In diesem Modul besteht Anwesenheitspflicht.</admission>
<exam>Referat: Mündliche Präsentation und schriftliche Ausarbeitung von 6-10 Seiten, benotet</exam>
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<cid>HEB-18</cid>
<branch>Angewandte Hebammenwissenschaft</branch>
<semester>4</semester>
<mandatory_tag>Pflichtfach</mandatory_tag>
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Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtaufwand des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Stunden/ECTS Punkt). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
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<pfcid>HEB-1</pfcid>
<pftitle>Einführung in die Hebammenwissenschaft</pftitle>
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<pfcid>HEB-10</pfcid>
<pftitle>Praxismodul 4</pftitle>
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<pfcid>HEB-12</pfcid>
<pftitle>Gesundheitliche Beeinträchtigungen und ihre Auswirkungen im peripartalen Kontext</pftitle>
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<pfcid>HEB-13</pfcid>
<pftitle>Angewandte Hebammenwissenschaft III: Gesundheitsförderung und Prävention</pftitle>
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<pfcid>HEB-14</pfcid>
<pftitle>Praxismodul 5</pftitle>
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<pfcid>HEB-15</pfcid>
<pftitle>Praxismodul 6</pftitle>
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<pfcid>HEB-3</pfcid>
<pftitle>Angewandte Hebammenwissenschaft I: Physiologische Schwangerschaft</pftitle>
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<pfcid>HEB-4</pfcid>
<pftitle>Praxismodul 1</pftitle>
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<pfcid>HEB-5</pfcid>
<pftitle>Praxismodul 2</pftitle>
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<pfcid>HEB-8</pfcid>
<pftitle>Angewandte Hebammenwissenschaft II: Physiologische Geburt</pftitle>
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<pfcid>HEB-9</pfcid>
<pftitle>Praxismodul 3</pftitle>
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<knowledge>Als Vorkenntnis empfohlen für Module
HEB-26, HEB-27, HEB-28
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<pfcid>HEB-24</pfcid>
<pftitle>Pathologische Verläufe nach der Geburt</pftitle>
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<convenor>Prof. Dr. Barbara Cattarius</convenor>
<convenor-person-key>bca</convenor-person-key>
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<lecturer>Prof. Dr. Barbara Cattarius</lecturer>
<lecturer-person-key>bca</lecturer-person-key>
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<objectives>Übergeordnete Qualifikationsziele: Q1, Q2, Q3, Q4, Q5, Q6, Q7, Q8, Q9, Q10

Kompetenzerwerb:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden
-	Verschiedene Lebensweisen und Lebensumstände von Familie und Kindern wertfrei benennen und anhand 
         evidenzbasierter Forschungsergebnisse verstehen und in Beziehung zur Hebammenarbeit setzen.
-	Fach- und wissenschaftlichen Grundlagen der Systemtheorie und die Konzepte von Salutogenese und 
         Lösungsorientierung und Ressourcenarbeit in die Betreuung von belasteten Frauen und Familien durch 
         fachkompetente Kommunikation wahrnehmen.
-	Bedarfsgerechte Hilfeangebote, wie Präventions- und Förderprogramme, beschreiben, ihr Potential erkennen und in 
         der Praxis beobachten.
-	Die Aufgaben und Handlungsfelder aller Akteure in den Frühen Hilfen kennen, erläutern und die Arbeit von 
         Familienhebammen verstehen</objectives>
<content>-	Kulturelle Definitionen von Familie und Begriffserklärungen zu Risikofaktoren, Belastungen und Ressourcen in der 
         frühen Interaktion.
-	Erkennen von Ressourcen und Problemlagen von Individuen 
-	Anwendung von Salutogenese und Lösungsorientierung in der Hebammentätigkeit.
-	Einsatz von personenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers und Grundlagen der lösungsorientierten Beratung nach 
         Steven de Shazer und Insoo Kim Berg.
-	Bedarfsgerechte Unterstützung im Transitionsprozess durch Präventions- und Förderprogramme.
-	Kooperation und Vernetzung mit anderen Akteuren im Bereich der Familienarbeit, sowie Verständnis für die Aufgaben 
         und Handlungsfelder der Frühen Hilfen und Familienhebammen.
-	Grundlegendes Wissen in Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie, Neurobiologie, Säuglings- und 
         Traumaforschung.
-	Vertiefte Kenntnisse in Bindungstheorie und -forschung sowie das Verständnis von kindlichen Lebenslagen und ihrer 
         Lebenswelt in familiären und sozialräumlichen Zusammenhängen.
-	Auseinandersetzung mit frühkindlicher Entwicklung, ihren Einflussfaktoren und speziellen Herausforderungen
-	Bedeutung von Kindswohlgefährdung</content>
<media>Präsentation, Gruppenarbeit, Fall- und Studienarbeit, Gastvorträge durch Expert*innen</media>
<literature>Ayerle, G.M. (2012). Frühstart: Familienhebammen im Netzwerk Frühe Hilfen. Köln: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) (Hrsg.)

BMG - Bundesministerium für Gesundheit. (Hrsg.). (2017). Nationales Gesundheitsziel: Gesundheit rund um die Geburt. Kooperationsverbund gesundheitsziele.de.

Bundesinitiative Frühe Hilfen. (2013). Kompetenzprofil Familienhebammen, 9-21. Köln.

Bundesinitiative Frühe Hilfen. (2016). Bericht 2016; Fachkräfte in den Frühen Hilfen gezielt einsetzen, 17-20. Köln.

Franz, J., Fähndrich, S., &amp; Schönecker, L. Materialien zu frühe Hilfen. (2014). Die Schwangerschaftsberatung im Kontext früher Hilfen, 26-42. NZFH.Köln.

Kindler, H., &amp; Sann, A. (2010). Früherkennung von Risiken für Kindeswohlgefährdung. Kisgen, Rüdiger &amp; Heinen Norbert (Hg.): Frühe Risiken und Frühe Hilfen. Grundlagen, Diagnostik, Prävention. Stuttgart: Klett-Cotta, 161-174.

Kißgen, R., &amp; Heinen, N. (Eds.). (2010). Kinderarmut als Entwicklungsrisiko. Frühe Risiken und Frühe Hilfen: Grundlagen, Diagnostik, Prävention, 49-67. Stuttgart: Klett-Cotta.

Kißgen, R., &amp; Heinen, N. (Eds.). (2010). Migrationshintergrund – (k)ein frühes Risiko? Frühe Risiken und Frühe Hilfen: Grundlagen, Diagnostik, Prävention, 68-83. Stuttgart: Klett-Cotta.

Kißgen, R., &amp; Heinen, N. (Eds.). (2010). Zur Notwendigkeit von Prävention für Kinder sozial benachteiligter Familien. Frühe Risiken und Frühe Hilfen: Grundlagen, Diagnostik, Prävention, S.17-46. Stuttgart: Klett-Cotta.

Laucht, M., Schmidt, M. H., &amp; Esser, G. (2004). Frühkindliche Regulationsprobleme: Vorläufer von Verhaltensauffälligkeiten des späteren Kindesalters? In Regulationsstörungen der frühen Kindheit. Frühe Risiken und Hilfen im Entwicklungskontext der Eltern-Kind-Beziehungen. S.339-356. Bern: Verlag Hans Huber.

Lenz, A., &amp; Kuhn, J. (2011). In Wiegand-Grefe, S. (Hrsg); Mattejat, F. (Hrsg); Lenz, A. (Hrsg): Was stärkt Kinder psychisch kranker Eltern und fördert ihre Entwicklung? Überblick über die Ergebnisse der Resilienz-und Copingforschung.  Kinder mit psychisch kranken Eltern. Klinik und Forschung. Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 2011, S. 269-298.

Lohaus, A., Vierhaus, M., &amp; Maass, A. (2010). Frühe Eltern-Kind-Interaktion und Bindung. Entwicklungspsychologie des Kindes-und Jugendalters, 92-101.

Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Lebenswelt Familie verstehen. Modul 8, 9-20.

Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Ressourcenorientiert mit Familien arbeiten. Modul 3, 8-16.

Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Vernetzt arbeiten. 

Nationales Zentrum Frühe Hilfen. (2014). Worin bestehen die Grundlagen der frühen Hilfen? Modul 1, 9-16.

Die Literatur wird von der Dozent*in zur Lehrveranstaltung aktualisiert herausgegeben.
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