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Handlungsfelder der Kindheitspädagogik II

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Handlungsfelder der Kindheitspädagogik II
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Kindheitspädagogik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026
Code: K-602
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
3S (3 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
8
Studiensemester: 6
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
P (Portfolio) / N (benotet)
Wichtung: K-602.1 (30%) / K-602.2 (30%) / K-602.3 (20%)


[letzte Änderung 29.07.2026]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

K-602 Kindheitspädagogik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026 , 6. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 45 Veranstaltungsstunden (= 33.75 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 8 Creditpoints 240 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 206.25 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Iris Leisner-Ruppin
Dozent/innen: Prof. Dr. Iris Leisner-Ruppin

[letzte Änderung 12.06.2026]
Lernziele:
Fachkompetenz
 
Die Studierenden kennen …
 
•        rechtliche, ethische und gesellschaftliche Grundlagen der Kindheitspädagogik.
•        die institutionellen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen pädagogischer Handlungsfelder und können diese in Bezug auf Kinderschutz, Partizipation, Digitalisierung und Ethik kritisch analysieren.
•        komplexe fachliche Zusammenhänge zu erfassen und auf die Praxis frühkindlicher Bildung zu übertragen.
 
Methodenkompetenz
 
Die Studierenden sind in der Lage …
 
•        geeignete Methoden und Verfahren in den Handlungsfeldern anzuwenden.
•        Gefährdungseinschätzungen vornehmen, Schutzkonzepte mitentwickeln
•         Medienkompetenzförderung gestalten und ethisch begründete Entscheidungen reflektiert treffen.
•        partizipative Methoden der Kinderbeteiligung sowie digitale und dialogische Lernformen in den pädagogischen Alltag zu integrieren.
 
Sozialkompetenz
 
Die Studierenden sind in der Lage …
 
•        kommunikative, empathische und kooperative Kompetenzen für die Arbeit mit Kindern, Eltern, Kolleg*innen und Kooperationspartner weiterzuentwickeln.
•        dialogische Aushandlungsprozesse zu gestalten, professionelle Gespräche in sensiblen Situationen zu führen und interdisziplinär zusammenzuarbeiten.
•         Partizipation, Vertrauen und Verantwortung in Institutionen zu fördern.
 
Selbstkompetenz/reflexive Kompetenz
 
Die Studierenden sind in der Lage …
 
•        ihre professionelle Haltung kritisch zu reflektieren und Verantwortung für ihr pädagogisches Handeln zu übernehmen.
•        sich mit eigenen Wertvorstellungen, Machtverhältnissen und moralischen Dilemmata auseinander zu setzen.
•        Selbstreflexion, Ambiguitätstoleranz und die Fähigkeit zum ethisch fundierten Handeln weiterzuentwickeln.


[letzte Änderung 29.07.2026]
Inhalt:
K-602.1 Seminar: Professioneller Umgang mit Partizipation und Kindeswohlgefährdung
K-602.2 Seminar: Aufwachsen in digitalen Lebenswelten
K-602.3 Seminar: Professionelles Handeln – Ethik
 
K-602.1 Seminar: Professioneller Umgang mit Partizipation und Kindeswohlgefährdung
•        Reflexion rechtlicher Grundlagen (u. a. §8a SGB VIII, BKiSchG), institutioneller Schutzkonzepte und partizipativer Ansätze zur Wahrung des Kindeswohls.
•        Vermittlung von Handlungssicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen und in der Kooperation mit Jugendhilfe und Eltern.
 
K-602.2 Seminar: Aufwachsen in digitalen Lebenswelten
•        Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken digitaler Medien für die kindliche Entwicklung, pädagogisch verantwortlicher Medieneinsatz, digitale Bildung im Elementarbereich sowie Fragen des Datenschutzes, der Medienethik und der Elternarbeit.
 
K-602.3 Seminar: Professionelles Handeln – Ethik
•        Vertiefende Reflexion berufsethischer Grundlagen und Dilemmata im pädagogischen Alltag. Analyse der Praxis vor dem Hintergrund von ethische Theorien der Professionsforschung.


[letzte Änderung 29.07.2026]
Literatur:
Wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.

[letzte Änderung 29.07.2026]
[Sun Aug  2 01:42:01 CEST 2026, CKEY=phdkia, BKEY=kpb, CID=K-602, LANGUAGE=de, DATE=02.08.2026]