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Pädagogik der Vielfalt - Differenzsensible Pädagogik

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Pädagogik der Vielfalt - Differenzsensible Pädagogik
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Kindheitspädagogik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026
Code: K-401
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
1V+2S (3 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
5
Studiensemester: 4
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Hausarbeit (H) / N (benotet)

[letzte Änderung 30.06.2026]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

K-401 Kindheitspädagogik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026 , 4. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 45 Veranstaltungsstunden (= 33.75 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 116.25 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Iris Leisner-Ruppin
Dozent/innen: Prof. Dr. Iris Leisner-Ruppin

[letzte Änderung 12.06.2026]
Lernziele:
 
Fachkompetenz
 
Die Studierenden kennen …
•        Theorien und Konzepte der Differenzsensibilität, Inklusion und intersektionalen Perspektiven in der Kindheitspädagogik.
•        gesellschaftliche und strukturelle Bedingungen von Diskriminierung und Ausgrenzung und können deren Auswirkungen auf Bildungsprozesse von Kindern analysieren.
•        rechtliche und bildungspolitische Grundlagen der Inklusion und Diversity Education/Anti-Bias-Education
 
Methodenkompetenz
 
Die Studierenden sind in der Lage …
 
•        pädagogische Konzepte und Methoden zur Förderung von Vielfalt und Inklusion zu entwickeln und umsetzen.
•         Beobachtungs- und Reflexionsinstrumente einzusetzen, um Benachteiligungen zu erkennen und zu bearbeiten.
•        Ansätze diskriminierungskritischer Didaktik und differenzsensibler Bildungsarbeit in institutionellen Settings mit Kindern und Eltern/Erziehungsberechtigte umzusetzen.
 
Sozialkompetenz
 
Die Studierenden sind in der Lage …
 
•        kommunikative und interkulturelle Kompetenzen zu nutzen, um respektvolle und inklusive Beziehungen zu Kindern, Eltern und Kolleg*innen zu gestalten.
•        Perspektivenvielfalt in Teams zu nutzen, Konflikte sensibel zu bearbeiten und inklusive Lern- und Lebensräume mitzugestalten.
•        Bildungsprozesse partizipativ und gerecht auszurichten.
 
Selbstkompetenz/reflexive Kompetenz
 
Die Studierenden sind in der Lage …
 
•        Sensibilität für eigene Vorannahmen, Privilegien und Wertvorstellungen zu entwickeln und zu reflektieren.
•        mit Ambiguität und Unterschiedlichkeit konstruktiv umzugehen und ihre Haltung im Sinne einer professionellen, wertschätzenden und demokratischen Praxis zu reflektieren.
•        die Bereitschaft zur Selbstkritik und zum kontinuierlichen Lernen in Bezug auf Diversität und Gerechtigkeit weiterzuentwickeln.


[letzte Änderung 30.06.2026]
Inhalt:
 
K-401.1 Vorlesung/ K-401.2 Seminar
 
Das Modul „Pädagogik der Vielfalt – Differenzsensible Pädagogik“ beschäftigt sich mit der Anerkennung und Wertschätzung von Diversität in frühpädagogischen Kontexten.
Es vermittelt theoretische und praktische Grundlagen einer differenzsensiblen, inklusiven und diskriminierungskritischen Pädagogik.
Studierende setzen sich mit den Dimensionen sozialer Ungleichheit (z. B. Geschlecht, soziale Her-kunft, Migration, Behinderung, Religion, Sprache) auseinander und reflektieren deren Bedeutung für Bildungsprozesse, Teilhabe und Gerechtigkeit.
Das Modul fördert die Fähigkeit, Vielfalt als Ressource pädagogischen Handelns zu verstehen und aktiv zur Chancengleichheit beizutragen.


[letzte Änderung 30.06.2026]
Literatur:
Wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.

[letzte Änderung 29.07.2026]
[Sun Aug  2 01:44:46 CEST 2026, CKEY=ppdvxdpa, BKEY=kpb, CID=K-401, LANGUAGE=de, DATE=02.08.2026]