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Pädagogische Diagnostik und Fallanalysen

Modulbezeichnung: Pädagogische Diagnostik und Fallanalysen
Studiengang: Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2013
Code: PdK-07
SWS/Lehrform: 2S (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte: 6
Studiensemester: 5
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
Modularbeit, benotet

[letzte Änderung 25.06.2014]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
PdK-07 Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2013, 5. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 180 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 157.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
N.N.
Dozent: N.N.

[letzte Änderung 23.06.2014]
Lernziele:
Die Studierenden werden mit der Besonderheit pädagogischer Diagnosen und Fallanalysen vertraut gemacht. Diese Besonderheit besteht vor allem darin, dass im Gegensatz z. B. zu medizinischen Diagnosen in der Pädagogik und Sozialen Arbeit eine fachliche Expertise über die Problematik eines Falles nur mit Hilfe der Rekonstruktion der Problemgeschichte von Klientinnen und Klienten und deren Beteiligung möglich ist. Die zentrale „Methode“ hierfür bildet das Gespräch mit den Klientinnen und Klienten und die daran anschließende Analyse mit Hilfe von Methoden zur Strukturierung primär verbaler Daten durch die zuständige Fachkraft; zuweilen auch fachlichen Teams.
Der Einstieg in die Thematik im Seminar erfolgt über den klassischen Text von Alice Salomon „Soziale Diagnose“, weil hierin sowohl Elemente modernen Fallarbeit als auch nicht mehr praktizierte Verfahren der Diagnoseerstellung enthalten sind. Im Anschluss daran werden die Professionskonzepte: Fallverstehen in der Begegnung, multiperspektive/sozialpädagogische Fallarbeit, stellvertretende Krisenbewältigung vorgestellt. Im letzten Teil des Seminars geht es dann darum, auch  in Form von Übungsbeispielen, zentrale Methoden zur Strukturierung von Diagnose- und Fallmaterial aufzuzeigen und auf der Grundlage von Fallmaterialien das hermeneutische und selbstreflexive Verstehen zur Ausbildung eines fachlichen Habitus zu üben.   

[letzte Änderung 25.06.2014]
Inhalt:
• Differenzierte Betrachtung von professionellen Entscheidungen und Handeln
• Ein Verständnis zentraler Unterschiede zwischen lebensweltlichem, wissenschaftlichem und professionellem Wissen und Handeln
• Die Erlangung der Erkenntnis, dass die zentrale Grundlage von professionellem Handeln keine Technik oder Methode bildet, sondern offene, kommunikative  Grundeinstellungen (ein Habitus) gegenüber dem Arbeitsfeld, gegenüber den Klientinnen und Klienten und gegenüber der fachlichen Weiterentwicklung
• Grundkenntnisse der Professionskonzepte „Fallverstehen in der Begegnung“ (Hildenbrand 2011), „multiperspektivische und sozialpädagogische Fallarbeit“ (Müller 2009 und Braun/Graßhoff/Schweppe 2011) und „stellvertretende Krisenbewältigung“ (Kraimer 2012)
• Vertraut werden mit einigen Methoden zur Erstellung von pädagogischen Diagnosen und Fallanalysen (z.B. Genogramme, Netzwerkkarten, Erzählungen als Grundlage von prozess- und biographiebezogenen Diagnosen, Dokumentation für die Gestaltung von pädagogischen Prozessen, Notwendigkeit und zugleich Problematik von Akten)


[letzte Änderung 25.06.2014]
Literatur:
wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben

[letzte Änderung 25.06.2014]
[Thu Oct 21 11:08:18 CEST 2021, CKEY=ppduf, BKEY=pdk, CID=PdK-07, LANGUAGE=de, DATE=21.10.2021]