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| Modulbezeichnung (engl.):
Study Project |
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| Code: BSP-21 |
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2U+6S (8 Semesterwochenstunden, kumuliert) |
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16 |
| Studiensemester: 6 |
| Dauer: 2 Semester |
| Pflichtfach: ja |
Arbeitssprache:
Deutsch |
Prüfungsart:
BSP-21.1/.2/.3/.4: Projektbericht mit Verteidigung (PB) (bn) 50% + Mündliche Prüfung (MP) (bn) 50%
[letzte Änderung 15.01.2026]
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BSP-21 (P322-0102) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2017
, 6. Semester, Pflichtfach
BSP-21 (P322-0102) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019
, 6. Semester, Pflichtfach
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Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 120 Veranstaltungsstunden (= 90 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 16 Creditpoints 480 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 390 Stunden zur Verfügung.
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Empfohlene Voraussetzungen (Module):
BSP-13* Forschungsmethodische Grundlagen und Evaluation II
[letzte Änderung 04.11.2017]
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Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
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Modulverantwortung:
Professor/innen des Studiengangs |
Dozent/innen: N.N.
[letzte Änderung 04.11.2017]
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Lernziele:
Durch die erfolgreiche Beendigung des Moduls können die Studierenden • die elementaren erziehungs- und sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden der Datenerhebung und -Auswertung anwenden, • frage- und problembezogen denken, - exemplarisch handlungsfeldbezogene Forschungsfragen operationalisieren. • Feldexplorationen organisieren und kleinere empirische Untersuchungen praktisch durchführen, auswerten und deren Verwendung kritisch reflektieren, - einen Forschungsbericht anfertigen, - die Forschungserkenntnisse konzeptionell auf kleinere Projekte im Rahmen Sozialer Arbeit übertragen, - rechtliche Fragestellungen mit ihrem eigenen Forschungsfeld in Bezug setzen.
[letzte Änderung 19.09.2017]
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Inhalt:
BSP-21.1-1/BSP-21.2-1 Migrationsprozesse: Ankommen und Bleiben im Regionalverband Saarbrücken. Ulrike Zöller Kooperationsprojekt zusammen mit dem Migrations- und Integrationsbüro des Regionalverbandes Saarbrücken Lernziele: Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Student*innen über folgende Fähigkeiten und Kompetenzen: Die Student*innen können - kleine empirische Forschungsarbeiten selbstständig durchführen (Fach- und Methodenkompetenz) - die theoretischen Bezüge der Integrationspolitiken in die Praxis anwenden (Fachkompetenz) . eine Präsentation vor Fachpublikum vorstellen (Methodenkompetenz) . im Team arbeiten (Sozialkompetenz) Inhalte: Im Studienprojekt gehen wir folgenden Fragen nach: Welche Erfahrungen machen zugewanderte Menschen beim Ankommen in Deutschland? Welche Faktoren erleichtern oder erschweren diesen Prozess? Mit Ankommen ist hier nicht allein die physische Anwesenheit gemeint, sondern das subjektive Gefühl, sich auch zuhause zu fühlen. Im Fokus stehen drei zentrale Kategorien, die für das Ankommen besonders relevant sind: • Bildung und Sprache • Wohnen • Gesellschaftliche Teilhabe In Kooperation mit den Regionalverband Saarbrücken und seinem Migrations- und Integrationsbüro werden wir diese Fragestellungen erforschen. Viele Erfahrungen und Hindernisse der zugewanderten Menschen im Regionalverband Saarbrücken sind bislang nicht systematisch erfasst. Unser Studienprojekt geht diesen Fragen nach und trägt dazu bei, Integrationsprozesse im Regionalverband besser zu verstehen und Maßnahmen gezielter zu gestalten. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten des Studienprojekts werden in einer kleinen Informationsveranstaltung mit Verantwortlichen des Regionalverbandes im Januar 27 präsentiert. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BSP-21.1-2/BSP-21.2-2 "Bildungs(un)gerechtigkeit" Tamara Marksteiner Beschreibung zu erfragen bei Dozierenden ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BSP-21.1-3/BSP-21.2-3 „Kontext Behinderung und Behindertenhilfe" Mario Schreiner Beschreibung zu erfragen bei Dozierenden ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BSP-21.1-4/BSP-21.2-4 Markus Ciesielski „Klimawandel und Politik der Zukünfte“ Im Alltag vieler Menschen sind die multiplen Krisen der Gegenwart gleichzeitig wahrnehmbar, was der menschengemachte Klimawandel beispielhaft zeigt. Einerseits wird der Klimawandel als potenzielle oder sogar ganz konkrete Bedrohung wahrgenommen, dies beispielsweise wegen Hitzesommern und Naturkatastrophen. Andererseits findet gegenwärtig eine Rückwärtsbewegung gegen ambitionierte Klimapolitik statt, obwohl politische Anpassungsmaßnahmen auf lokaler, nationaler und transnationaler Ebene bereits umgesetzt werden. In diesem Studienprojekt befassen sich die Studierenden mit dem Thema Klimawandel und der Politik der Zukünfte. Es geht um eine sozialwissenschaftliche Analyse von Gestaltungsmöglichkeiten für zukünftige Gesellschaft und Sozialität – in politischer und sozialräumlicher Sicht. Dafür bearbeiten die Studierenden Forschungsthemen, mit denen Politiken für Handlungsspielräume sozialökologischer Nachhaltigkeit begründbar werden. Ablauf der Lehrveranstaltung folgt. Literatur folgt. Informationen zur Sprechstunde: Sprechstunden finden nach Vereinbarung statt, Sie müssen sich für einen Termin anmelden. Bitte nutzen Sie dafür die Einschreibemöglichkeit unter diesem Link: https://terminplaner6.dfn.de/b/c636c7764c0076d5ac9a886fbf69bc9e-1597803 Informationen zu Abschlussarbeiten: Prof. Dr. Ciesielski betreut Abschlussarbeiten mit einem breiten Themenspektrum (z.B. Ungleichheit, Bildung, Zugang zum Recht, Migration, Klimawandel, uvm.). Genaue Informationen zum Ablauf lesen Sie sich hier durch: https://moodle.htwsaar.de/user/profile.php?id=26015 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BSP-21.1-5/BSP-21.2-5 Prof. Dr. Iris Leisner-Ruppin/ Sigrid Selzer M.A. „Kinderrechte und Kindeswohl. Spannungsfelder professioneller Praxis im Spiegel von Kindheitsforschung und Professionsforschung" Die Professionalität der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik umfasst vielfältige Perspektiven auf Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte. Kinderrechte und Kinderethik weisen Spannungsfelder auf, die eine Analyse des „moralischen, rechtlichen und politischen Status von Kindern und Kindheit“ (Drerup/Schickhard 2017, S.7) bedingen. Die Analyse stellt mit den Kern für den professionellen Habitus der pädagogischen Fachkräfte dar. In der professionellen Praxis bedeutet dies, dass Fachkräfte fortwährend gefordert sind die Interessen der Kinder und Eltern, die Kinderrechte (Braches‐Chyrek et al. 2020), das Kindeswohl und Kindeswillen (Zittelmann 2014) sowie den ‚Kinderschutz’ (Schutter 2014), auszubalancieren. Fragen der Mitbestimmung, Selbstbestimmung und Fremdbestimmung von Kindern und Jugendlichen sind mit diesen dilemmatischen Anforderungen verbunden. Vor dem Hintergrund aktueller Diskurse um Soziale Ungleichheit wird die Bedeutung von Institutionen wie Kindertageseinrichtungen und (Ganztags-)Schulen für die Entwicklung, Bildung, Erziehung und Sozialisation der Kinder deutlich. Empirisch lassen sich Ungleichheiten und Segregationstendenzen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen aufzeigen (Schieler/Menzel 2024). Im Studienprojekt werden in einer mehrdimensionalen Perspektive Theorien und Studien der Kindheitsforschung und Professionsforschung für das Alter von (0-10 Jahre) zum Thema in Beziehung gesetzt. Dieses impliziert, dass sowohl pädagogische Fachkräfte wie auch Kinder und Eltern in den Blick genommen werden können. Studierende können im Rahmen des Studienprojektes eigene Fragestellungen und kleine empirische Projekte entwickeln. Literatur: Braches-Chyrek, R./Röhner, C./Sünker, H./Hopf, M. (Hrsg.)(2020). Handbuch Frühe Kindheit. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich. Drerup, J. /Schickhard, C. (Hrsg.)(2017). Kinderethik. Aktuelle Perspektiven – Klassische Problemvorgaben. Münster: Mentis. Friedrich, T./Lechner, H./Schneider, H./Schroeyer, G./Ueffing, C. (Hrsg.)(2015). Kindheitspädagogik im Aufbruch. Profession, Professionalität und Professionalisierung im Diskurs. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. Kaiser-Kratzmann, J. (Hrsg.)(2025). Aufwachsen von Kindern gestalten. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. Kämpfe, K/Menzel, B./Westphal, M. (Hrsg.)(2026). Forschen in Macht- und Ungleichheitsverhältnissen. Reflexionen aus Kindheits-, Jugend- und Familienforschung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. König, A./Leu, H.R./Viernickel, S. (Hrsg.)(2015). Forschungsperspektiven auf Professionalisierung in der Frühpädagogik. Empirische Befunde der AWiFF-Förderlinie. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. Schieler, A./ Menzel, D. (2024). Kitas 2. Klasse? : Mehrfachbelastungen von Kitas mit Kindern aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.). FES diskurs. Online Verfügbar unter: https://collections.fes.de/publikationen/ident/fes/21331 [09.02.2026]. Stenger, U./Edelmann, D./König, A. (Hrsg.)(2015). Erziehungswissenschaftliche Perspektiven in frühpädagogischer Theoriebildung und Forschung. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. Ulrich, Immanuel et al. (Hrsg.)(2025). Perspektiven auf Kindheitspädagogik. Grundlagen, Potenziale und Herausforderungen. Wiesbaden: VS Verlag. Ruppin, I. (2018): Kinder und Demokratie. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BSP-21.3 Seminar zum Studienprojekt II Im Anschluss an das Seminar BSP-21.1 führen die Studierenden unter Anleitung der Dozierenden eine qualitative oder quantitative Forschungsarbeit zu einem aktuellen Thema der Sozialen Arbeit oder der Pädagogik der Kindheit durch. Die Ergebnisse münden in ein studentisches Projekt, das unter Anleitung der Dozierenden konzeptualisiert und durchgeführt wird. Die Ergebnisse werden im Studienprojektbericht dokumentiert. Die Dozierenden begleiten die Anfertigung des Studienprojektberichts und bereiten die Studierenden auf die Verteidigung ihres Studienprojektberichts vor. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BSP-21.4 Ausgewählte rechtliche Fragestellungen Im Seminar werden rechtliche Fragestellungen, die mit dem Thema des jeweiligen Studienprojekts in Bezug gesetzt werden, erörtert. Darüber hinaus werden die Studierenden durch Übungen auf die mündliche Verteidigung ihres Studienprojektberichts vorbereitet.
[letzte Änderung 13.03.2026]
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Weitere Lehrmethoden und Medien:
- Vorlesung - Selbststudium: Lesen und Bearbeiten von Fachliteratur über den Modulbereich - Kritische moderierte Diskussion in Kleingruppen und im Plenum - Mündliche Auseinandersetzung mit Themenbereichen des Moduls (Seminargespräch) - Schriftliche Auseinandersetzung mit Themenbereichen des Moduls (Verfassen kleinerer Schreibaufträge) - Fallstudien - Projektarbeit
[letzte Änderung 04.11.2017]
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Literatur:
Literatur wird dem jeweiligen Thema entsprechend von den Dozierenden im Seminar angegeben.
[letzte Änderung 19.09.2017]
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