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Internationale Migrationskonferenz vom 10.06.26 – 12.06.26 „Mapping Participation“

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Internationale Migrationskonferenz vom 10.06.26 – 12.06.26 „Mapping Participation“
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019
Code: BSP-24.333
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P322-0623
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
1S (1 Semesterwochenstunde)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
1
Studiensemester: 6
Pflichtfach: nein
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
lt ASPO
Prüfungsart:


[noch nicht erfasst]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BSP-24.333 (P322-0623) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019 , 6. Semester, Wahlpflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 15 Veranstaltungsstunden (= 11.25 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 1 Creditpoints 30 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 18.75 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Studienleitung
Dozent/innen:
Prof. Dr. Ulrike Zöller


[letzte Änderung 05.03.2026]
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Student*innen über folgende Fähigkeiten und Kompetenzen:
Die Student*innen können
- aktuelle Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit einordnen
- internationale Vernetzungen aufnehmen


[letzte Änderung 05.03.2026]
Inhalt:
Die IMK findet erstmals in Saarbrücken statt. Studierende sind ausdrücklich willkommen!https://migrationskonferenz.ch/
 
Die internationale Tagung beschäftigt sich mit folgenden Inhalten:
Partizipation bedeutet mehr als politische Teilhabe und ist eng mit Fragen des „guten Lebens“ und der Anerkennung verbunden. Sie umfasst die Beteiligung an Entscheidungen, die das eigene Leben betreffen, vor allem im Kontext demokratischer Prozesse.
Seit den 1990er Jahren wird in der deutschsprachigen Migrationsforschung eine unzureichende Partizipation von Migrant*innen festgestellt. Dies betrifft politische Teilhabe (z. B. Hürden bei Staatsbürgerschaft), soziale Teilhabe (Benachteiligungen im Arbeitsmarkt und Bildungssystem), sowie kulturelle Teilhabe (begrenzte Selbstbestimmung und Zugang zu Angeboten).
In öffentlichen Diskursen erscheint Partizipation meist als Integrationsproblem. Migrant*innengelten häufig als verantwortlich für mangelnde Teilhabe. Seit den 2000er Jahren wurden verstärkt Integrationspflichten betont, etwa Spracherwerb und ökonomische Integration. Dadurch wurde Partizipation auf den Integrationsbeitrag von Migrant*innen reduziert.
Demgegenüber betonen neuere Ansätze Partizipation als Schaffung von Möglichkeitsräumen. Multikulturelle Politiken, antirassistische, postkoloniale und dekoloniale Perspektiven oder Konzepte von «multicultural conviviality». Sie verstehen Partizipation als umfassenden Zugang zu gleichberechtigter Teilhabe.
Die 26IMK untersucht, wie und ob rassistisch diskredierbare Personen an relevanten Entscheidungen beteiligt werden. Ziel ist ein „mapping participation“. Formen, Praktiken und Haltungen der Partizipation aufzuzeigen, neue Entwicklungen und Konfliktlinien zu erörtern und ihre Bedeutung auf politischen, sozialen, kulturellen, räumlichen und virtuellen Ebenen – in demokratischen wie nicht-demokratischen Kontexten – zu analysieren.
Partizipation wird damit als Schlüssel für eine nachhaltige, friedliche und solidarische Zukunft verstanden.
 


[letzte Änderung 05.03.2026]
Literatur:
https://migrationskonferenz.ch/

[letzte Änderung 05.03.2026]
[Thu Mar 26 01:47:15 CET 2026, CKEY=simv1x1, BKEY=sp3, CID=BSP-24.333, LANGUAGE=de, DATE=26.03.2026]