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| Code: BSP-24.333 |
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1S (1 Semesterwochenstunde) |
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1 |
| Studiensemester: 6 |
| Pflichtfach: nein |
Arbeitssprache:
Deutsch |
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
lt ASPO |
Prüfungsart:
[noch nicht erfasst]
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BSP-24.333 (P322-0623) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019
, 6. Semester, Wahlpflichtfach
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Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 15 Veranstaltungsstunden (= 11.25 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 1 Creditpoints 30 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 18.75 Stunden zur Verfügung.
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Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
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Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
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Modulverantwortung:
Studienleitung |
Dozent/innen: Prof. Dr. Ulrike Zöller
[letzte Änderung 05.03.2026]
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Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Student*innen über folgende Fähigkeiten und Kompetenzen: Die Student*innen können - aktuelle Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für die Soziale Arbeit einordnen - internationale Vernetzungen aufnehmen
[letzte Änderung 05.03.2026]
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Inhalt:
Die IMK findet erstmals in Saarbrücken statt. Studierende sind ausdrücklich willkommen!https://migrationskonferenz.ch/ Die internationale Tagung beschäftigt sich mit folgenden Inhalten: Partizipation bedeutet mehr als politische Teilhabe und ist eng mit Fragen des „guten Lebens“ und der Anerkennung verbunden. Sie umfasst die Beteiligung an Entscheidungen, die das eigene Leben betreffen, vor allem im Kontext demokratischer Prozesse. Seit den 1990er Jahren wird in der deutschsprachigen Migrationsforschung eine unzureichende Partizipation von Migrant*innen festgestellt. Dies betrifft politische Teilhabe (z. B. Hürden bei Staatsbürgerschaft), soziale Teilhabe (Benachteiligungen im Arbeitsmarkt und Bildungssystem), sowie kulturelle Teilhabe (begrenzte Selbstbestimmung und Zugang zu Angeboten). In öffentlichen Diskursen erscheint Partizipation meist als Integrationsproblem. Migrant*innengelten häufig als verantwortlich für mangelnde Teilhabe. Seit den 2000er Jahren wurden verstärkt Integrationspflichten betont, etwa Spracherwerb und ökonomische Integration. Dadurch wurde Partizipation auf den Integrationsbeitrag von Migrant*innen reduziert. Demgegenüber betonen neuere Ansätze Partizipation als Schaffung von Möglichkeitsräumen. Multikulturelle Politiken, antirassistische, postkoloniale und dekoloniale Perspektiven oder Konzepte von «multicultural conviviality». Sie verstehen Partizipation als umfassenden Zugang zu gleichberechtigter Teilhabe. Die 26IMK untersucht, wie und ob rassistisch diskredierbare Personen an relevanten Entscheidungen beteiligt werden. Ziel ist ein „mapping participation“. Formen, Praktiken und Haltungen der Partizipation aufzuzeigen, neue Entwicklungen und Konfliktlinien zu erörtern und ihre Bedeutung auf politischen, sozialen, kulturellen, räumlichen und virtuellen Ebenen – in demokratischen wie nicht-demokratischen Kontexten – zu analysieren. Partizipation wird damit als Schlüssel für eine nachhaltige, friedliche und solidarische Zukunft verstanden.
[letzte Änderung 05.03.2026]
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Literatur:
https://migrationskonferenz.ch/
[letzte Änderung 05.03.2026]
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