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Internationale Perspektiven

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Internationale Perspektiven
Modulbezeichnung (engl.): International Project Week
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019
Code: BSP-19
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P322-0049
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2V+2S (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
6
Studiensemester: 4
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch/English
Prüfungsart:
BSP-19.1: /
BSP-19.2: Seminarbeitrag (SB) (nb/be)

[letzte Änderung 26.08.2019]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BSP-19 (P322-0049) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2017 , 4. Semester, Pflichtfach
BSP-19 (P322-0049) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019 , 4. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 180 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 135 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Christian Schröder
Dozent/innen: Prof. Dr. Christian Schröder

[letzte Änderung 26.08.2019]
Lernziele:
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Moduls können die Studierenden
- die historischen und gegenwärtigen Besonderheiten Sozialer Arbeit in der BRD nachvollziehen, darstellen und vergleichend zu ausgewählten transnationalen Entwicklungen Sozialer Arbeit in Beziehung setzen,
- Soziale Arbeit in der Großregion (Grande Region) einordnen und in Beziehung setzen,
-Besonderes und Allgemeines sozialarbeitsbezogener Diskurse und Praxen aus interregional und international vergleichender Perspektive erkennen, referieren und diskutieren,
-Zusammenhänge von Interkulturalität, Interregionalität und Internationalität erkennen,
-Soziale Fallarbeit in multikulturellen Teams kommunizieren und aushandeln,
-Handlungsstrategien Sozialer Arbeit auf mikrosozialer und mesostruktureller Ebene transnational vergleichend identifizieren und darstellen,
-Fallverstehen transkulturell diskutieren


[letzte Änderung 14.03.2018]
Inhalt:
BSP-19.1 Vorlesung: Soziale Arbeit und PdK im transnationalen und internationalen Kontext
Internationale Ringvorlesung: Soziale Arbeit aus transnationaler und internationaler Perspektive
•        Übersicht zu ausgewählten internationalen und transnationalen Diskursen Sozialer Arbeit, ihrer historischen Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen sowie aktueller Ausprägungen und Diskussionen
•        Einführung in international vergleichende Perspektiven Sozialer Arbeit  
•        Darstellung ausgewählter internationaler und transnationaler theoretischer sowie empirischer Ansätze in der Sozialen Arbeit
•        Vorstellung von Diskursen zur Profession und Wissenschaft Sozialer Arbeit ausgewählter Länder
•        Einblick in die Beziehung von Sozialer Arbeit und Gesellschaft aus internationaler, interegionaler und transnationaler Perspektive
•        Einsicht in Zusammenhänge von Interkulturalität, Interregionalität  und Internationalität im Kontext Sozialer Arbeit
•        Einführung in die Internationalisierung und Globalisierung Sozialer Arbeit
•        Darstellung von Curricula und Methoden im Rahmen internationaler und interregionalerSozialer Arbeit
 
BSP-19.2 Seminar: Komparative Studien
-        Multikulturelle Fallanalysen: Rekonstruktion an ausgewählten Fällen
Summer-Schools: Diskursive Praxis und Interaktion in transkulturellen Kontexten
 
BSP-19.2-1        International Week in Finnland (12.- 16.5.24)         Christian Schröder /  Ulrike Zöller
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BSP-19.2-2        Kinderschutz in der Großregion        Lisa Homberg
 
In BSP-19.2-2 steht der grenzüberschreitende Kinderschutz innerhalb der Großregion im Mittelpunkt. Die Großregion, bestehend aus den vier Ländern Luxemburg, Frankreich, Deutschland und Belgien, wird allgemein als Motor für eine intelligente, nachhaltige und inklusive Kooperation zwischen den Ländern angesehen. Dabei überqueren nicht nur Er-wachsene täglich die Ländergrenzen der Großregion – etwa aufgrund ihrer Erwerbstätig-keit –, sondern auch Kinder und Jugendliche, beispielsweise im Rahmen von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe. Für die Soziale Arbeit scheint es daher naheliegend, die un-terschiedlichen Kinderschutzsysteme der Großregion sowie bestehende Herausforderun-gen und mögliche Fallstricke genauer zu betrachten und sie hinsichtlich ihrer Synergien sowie Unterschiede hin zu beleuchten. Grundsätzlich zeigt sich, dass der Kinderschutz in verschiedenen Gesetzestexten erwähnt wird, jedoch keiner einheitlichen Definition un-terliegt. Vielmehr entwickelt sich die Fachdebatte hin zu einem erweiterten Begriffsver-ständnis.
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BSP-19.2-3        Seminar Migration und Integration im internationalen Vergleich        Dieter Filsinger
 
In Europa finden wir unterschiedliche Typen von Sozialstaaten (‚Wohlfahrtsregime‘) und länder-spezifische Variationen von Wohlfahrtsstaatlichkeit. Differenzen (wohl aber auch fallspezifische Gemeinsamkeiten) lassen sich im Wohlstandsniveau, in den sozialen Prob-lemlagen, in den politischen Konstellationen und Konfliktlinien sowie in der Bearbeitung von sozialen Problemen zeigen. Das Seminar wird ausgewählte sozialpolitische Problem-stellungen in vergleichender Per-spektive und auf der Grundlage von einschlägigen Stu-dien bearbeiten, wobei der Vergleich zwischen Migrations-, Einwanderungs- und Integra-tionspolitiken einen Schwerpunkt bilden wird.
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BSP-19.2-4        Exkursion Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession / international vergleichende Analyse von Anti-Hass-Kampagnen        Steinkamp, Ralf / Europäische Akademie Otzenhausen
 
Die IFSW (International Federation of Social Workers) vertritt – wie z.B. auch Silvia Staub-Bernasconi – die Auffassung, dass die Soziale Arbeit in ihrem Handeln nicht allein im „Doppelten Mandat“ von Kontrolle und Unterstützung sich bescheiden solle, sondern darüber hinaus eine moralische Orientierung: an den Menschenrechten (!) – zu realisieren habe. Die Förderung sozialer Rahmenbedingungen zur Sicherung, Stabilisierung oder Förderung zivilgesellschaftlicher und demokratischer Strukturen könnte als praktische Umsetzung dieses Postulates aufgefasst werden. Wenn Äußerungen von Intoleranz oder die Negierung des Existenzrechts Anderer einen Angriff auf solche Strukturen darstellen, so könnte eine sozialarbeiterische Intervention, die sich auf der Mikroebene gegen derartige Erscheinungen richtet, einen Beitrag zur Realisierung menschenwürdiger Lebensbedingungen leisten.
 
Im Rahmen dieses Blockseminars, welches in Zusammenarbeit mit, und bei der Europäischen Akademie Otzenhausen durchgeführt wird, wird am Beispiel des Themas der Hass-„Kommunikation“ diskutiert, mit welchen unterschiedlichen Ansätzen und welchem Erfolg die Soziale Arbeit in verschiedenen europäischen Staaten den Erscheinungen der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ begegnet. Eine allgemeine politische Grundlage dieser Aktivitäten stellt das Aktionsprogramm „No-Hate-Speech“ der European Commission against Racism and Intolerance (ECRI) des Europarates, einer internationalen Organisation, die sich dem Schutz der Menschenrechte sowie der Durchsetzung und Entwicklung zivilgesellschaftlicher und demokratischer Strukturen widmet, dar. Wir werden im Rahmen des Seminars eine eintägige Exkursion zum Europarat nach Straßburg unternehmen, um uns dort über diese Arbeit und den Erfolg der AntiHass-Kampagne berichten zu lassen, Überdies werden wir beim französisch-deutschen Sender ARTE einen Einblick in die journalistische Auseinandersetzung mit antidemokratischen und diskriminierenden Ereignissen erhalten.
Neben der Erörterung solcher zentralen Begriffe: Menschenrechte, Zivilgesellschaft, Demokratie, und der Diskussion ihrer Relevanz für eine professionelle Soziale Arbeit, werden wir uns auch über das soziale Phänomen des Hasses eingehend unterhalten, und wir werden eine Einführung in das demokratiepädagogische „Hass-Bekämpfungs-Programm“ BETZAVTA erhalten. Überdies werden wir Gelegenheit erhalten, uns über die Relevanz der Arbeit internationaler Organisationen für die Praxis der Sozialen Arbeit „vor Ort“ informieren zu lassen.
Das Blockseminar findet – als Exkursion mit Übernachtungen und Verpflegung – in der Zeit von SO, dem 25. bis FR, dem 30.05.2025 an der Europäischen Akademie in Otzenhausen statt. Eine Vorbesprechung zur Exkursion findet statt am Mittwoch, dem 23.04.2025 um 14:15 Uhr.
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BSP-19.2-5        Inter-, multi-, transkulturell? Zur Konstruktion kultureller Identitäten in der Großregion        Julia Frisch
 
Die Großregion und insbesondere die Region SaarLorLux wird in Forschung, Medien und Politik häufig als „Motor Europas“ oder besonderes Beispiel für gelebten grenzüber-schreitenden Alltag benannt. Aber welche Rolle spielen die Grenzen der Region wirklich für ihre Bewohner:innen? Und was bedeutet das Leben in einer (vermeintlich oder tat-sächlich) transnationalen Region für die kulturelle Identität der Menschen? Was ist kul-turelle Identität und wie konstituiert sie sich?
Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit Grundkonzepten der Kultur und der Identi-tät befasst sich das Seminar mit der Frage, inwiefern die grenzübergreifende Lebens-wirklichkeit Auswirkungen auf die Wahrnehmung des „Anderen“ jenseits der Grenze hat, auf die Selbstidentifikation und auch auf die interkulturellen Kompetenzen der hier le-benden Menschen. Daran schließt sich die Frage nach transnationaler Zusammenarbeit in der Grenzregion an und inwiefern diese durch Stereotype, kulturelle Zuschreibungen und Unterschiede in Organisations- und Arbeitskulturen beeinflusst wird.
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BSP-19.2-6        Internationale Soziale Arbeit        Angelika Groterath
 
 
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[letzte Änderung 01.03.2025]
Weitere Lehrmethoden und Medien:
Vorlesung (Internationales Plenum als interaktive Videokonferenz), Literaturstudium, Interaktion in multikulturellen Teams, simulierte soziale Fallarbeit, Summer-Schools

[letzte Änderung 14.03.2018]
Literatur:
Wagner, L.; Lutz, R. & Rehklau, Ch. (Hrsg.) (2018): Handbuch Internationale Soziale Arbeit : Dimensionen – Konflikte – Positionen. Weinheim ; Basel: Beltz Juventa.
Bähr, Ch.; Homfeldt, H. G.; Schröder, Ch.; Schröer, W. & Schweppe, C. (Hrsg.)(2014): Weltatlas Soziale Arbeit : jenseits aller Vermessungen. Weinheim ; Basel : Beltz Juventa.
Laging, Marion; Waldenhof, Beatrix & Zöller, Ulrike (2013): Internationale Berufsfähigkeit in der Sozialen Arbeit. Neue praxis 1/13. S. 88-94.
 
Lorenz, Walter (2012): Der deutschsprachige Diskurs der Sozialen Arbeit aus internationaler Perspektive. In: Thole, Werner (Hrsg.): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag: 379-385.
Thimmel, Andreas/ Friesenhahn, Günter J. (2012): Internationalität in der Sozialen Arbeit. In: Thole, Werner (Hrsg.): Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch. 4. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag: 387-401.


[letzte Änderung 10.03.2022]
[Fri Apr  4 00:01:03 CEST 2025, CKEY=sipa, BKEY=sp3, CID=BSP-19, LANGUAGE=de, DATE=04.04.2025]