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Sozialisation, Erziehung und Bildung über den Lebensverlauf

Modulbezeichnung: Sozialisation, Erziehung und Bildung über den Lebensverlauf
Modulbezeichnung (engl.): Socialization, Education and Lifelong Learning
Studiengang: Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019
Code: BSP-3
SWS/Lehrform: 2V+2PS (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte: 6
Studiensemester: 1
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Prüfungsart:
BSP-3.1: Klausur (K) (bn)
BSP-3.2: /
Zuordnung zum Curriculum:
BSP-3 Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2017, 1. Semester, Pflichtfach
BSP-3 Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019, 1. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 6 Creditpoints 180 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 135 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Walter Gehres
Dozent: Prof. Dr. Walter Gehres

[letzte Änderung 26.08.2019]
Lernziele:
Durch die erfolgreiche Beendigung des Moduls können die Studierenden
- einen Einblick in die sozialisations-, erziehungs- und bildungswissenschaftliche Fragestellungen, Begriffe, Themen, Ansätze und Theorien gewinnen.
- ein Verständnis für die Vielfältigkeit, zuweilen Ambivalenz, Widersprüchlichkeit und kreativen Momente sozialisatorischer und pädagogischer Prozesse entwickeln.
- mit einem professionellen Habitus bekannt werden, der sich vor allem auszeichnet durch Offenheit, Zuhören, genaues Beobachten, Geduld, Verstehen statt schnellem (Ver-)Urteilen, Überzeugungen von der Wandlungsfähigkeit von Menschen.
- ein Verständnis für die Notwendigkeit entwickeln, sich fortzubilden und eigene fachliche Überzeugungen kritisch zu hinterfragen.
- Fachliteratur lesen, reflektieren und verstehen.
- Ambivalenzen, Widersprüche, Paradoxien benennen und kritisch hinterfragen
- eigene Argumente mit Bezug auf wissenschaftliche Quellen wiedergeben.
- Positionen und Argumente anderer Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer reflektieren und mit den eigenen Argumente kritisch vergleichen.

[letzte Änderung 05.09.2017]
Inhalt:
Vorlesung:
Vorstellung zentraler Konzepte von Sozialisation, Erziehung und Bildung.
Erörterung der Bedeutung von Institutionen als Sozialisationsinstanzen für die Ausbildung sozialer und biografischer Fähigkeiten, deren Rolle, Funktionen, Strukturen, Formen u.ä. Der Fokus liegt auf der primären Sozialisationsphase, insbesondere im Rahmen von Familien.
Darstellung des Prozesses der Identitätsbildung sowie des Stellenwerts von Übergängen im Lebensablauf
Hervorhebung der Relevanz von Krisen und deren Bewältigung für den Lebensablauf, die Entwicklung und Gesundheit von Menschen
Darstellung der Bedeutung von Medien für die Entwicklung, soziale Integration, Chancen und Risiken der Autonomiebildung
Vermittlung eines Grundverständnisses für sozialisations-, erziehungs- und bildungswissenschaftliche Fragestellungen,
Begriffe, Themen, Ansätze und Theorien.
Einübung grundlegender Zugänge zum wissenschaftlichen Arbeiten, Reflektieren, Diskutieren und Schreiben.
 
Proseminar:
- Vermittlung eines Grundverständnisses für sozialisations-, erziehungs- und bildungswissenschaftliche Fragestellungen, Begriffe, Themen, Ansätze und Theorien.
- Einübung grundlegender Zugänge zum wissenschaftlichen Arbeiten, Reflektieren, Diskutieren und Schreiben.


[letzte Änderung 10.10.2017]
Lehrmethoden/Medien:
-        Vorlesung
-        Selbststudium: Lesen und Bearbeiten der im Seminar angegebenen Fachliteratur
-        Kritische moderierte Diskussion in Kleingruppen und im Plenum
-        Mündliche Auseinandersetzung mit Themenbereichen des Moduls (Seminargespräch)
-       Schriftliche Auseinandersetzung mit Themenbereichen des Moduls (Verfassen kleinerer Schreibaufträge)


[letzte Änderung 05.09.2017]
Literatur:
Die Literatur wird in den jeweiligen Vorlesungen und Proseminaren bekannt gegeben.
Für einen Überblick zum Einstieg wird folgende Literatur empfohlen:
Baumgart, Franzjörg (Hrsg.) (2008): Theorien der Sozialisation. Erläuterungen - Texte - Arbeitsaufgaben. Bad Heilbrunn, Verlag Julius Klinkhardt, 4., durchgesehene Auflage.
Böhm, Winfried; Schiefelbein, Ernesto; Seichter, Sabine (2010): Projekt Erziehung. Ein Lehr- und Lernbuch. Paderborn, München, Wien, Zürich, Ferdinand Schöningh.
Elias, Norbert (2006/1970): Was ist Soziologie? Frankfurt a. M., Suhrkamp (Gesammelte Schriften, Band 5).
Gehres, Walter (2015): Der Doppelcharakter biografischer Krisen. In: Sozialer Sinn, 16. Jg., Heft 2, 143-166.
Gehres, Walter (2014): Zur Bedeutung familiärer Strukturen und Lebenspraxen für die Bildung von Sozialität. In: Bütow, Birgit u.a. (Hrsg.): Sozialpädagogik zwischen Staat und Familie. Aktuelle und neue Politiken des Eingreifens. Wiesbaden, Springer VS, 221-238.
Horlacher, Rebekka (2011): Bildung. Bern, Haupt-Verlag, (UTB Profile)
Hurrelmann, Klaus; Bauer, Ullrich; Grundmann, Matthias; Walper, Sabine (Hrsg.) (2015): Handbuch Sozialisationsforschung. Weinheim und Basel, Beltz-Verlag, 8. vollständig überarbeitete Auflage.
Löw, Marina (2003): Einführung in die Soziologie der Bildung und Erziehung. Opladen, Leske + Budrich.
Maiwald, Kai-Olaf; Sürig, Inken (2018): Mikrosoziologie. Eine Einführung. Wiesbaden, Springer VS.
Tillmann, Klaus-Jürgen (2010): Sozialisationstheorien. Eine Einführung in den Zusammenhang von Gesellschaft, Institutionen und Subjektwerdung. Reinbek bei Hamburg, Rowohlts Enzyklopädie, 16. vollständig überarbeitete und
erweiterte Neuausgabe.
Veith, Hermann (2008): Sozialisation. München, Ernst Reinhardt Verlag (UTB Profile).


[letzte Änderung 10.10.2017]
[Mon Nov 30 18:24:15 CET 2020, CKEY=sseubuda, BKEY=sp3, CID=BSP-3, LANGUAGE=de, DATE=30.11.2020]