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Seminar Special Olympics Deutschland (Nationale Spiele 2026)

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Seminar Special Olympics Deutschland (Nationale Spiele 2026)
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019
Code: BSP-24.334
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P322-0624
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2S (2 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
3
Studiensemester: 6
Pflichtfach: nein
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
Seminarbeitrag
Prüfungsart:
BE/NB

[letzte Änderung 24.03.2026]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BSP-24.334 (P322-0624) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, ASPO 01.10.2019 , 6. Semester, Wahlpflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 30 Veranstaltungsstunden (= 22.5 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 3 Creditpoints 90 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 67.5 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Studienleitung
Dozent/innen: Studienleitung

[letzte Änderung 24.03.2026]
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über folgende Fä-higkeiten und Kompetenzen:
- Die Studierenden beschäftigen sich mit theoretischen Konzepten und rechtlichen Rahmenbedingungen zu Inklusion,      Partizipa tion und Empowerment und verstehen Adressat*innen der Sozialen Arbeit als Expert*innen ihrer Lebenslage
- Die Studierenden diskutieren über Funktionen gelingender Teilhabe, indem sie den Ansatz von Special Olympics kennenlernen, analysieren und (kritisch) einordnen können
- Die Studierenden lernen das Konzept des Host Town Programs kennen und disku-tieren regionale Perspektiven auf inklusive Praktiken


[letzte Änderung 24.03.2026]
Inhalt:
Im Juni 2023 fand erstmalig das weltweit größte inklusive Sportevent für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in Deutschland (Berlin) statt. In diesem Zusam-menhang wurde das Host Town Program initiiert, das Inklusionsprozesse durch den Aus-tausch zwischen den Kommunen und den internationalen Sportler*innen fördern sollte. Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat als Host Town 2023 in einem viertägigen Aufent-halt die Delegation aus Benin in Saarbrücken begrüßt. Der Tradition der Special Olympics World Games folgend werden im Juni 2026 die Special Olympics Nationalen Spiele im Saarland ausgetragen (15.06 bis 20.06.2026). Menschen mit geistiger Behinderung erfah-ren durch den Sport mehr Selbstwirksamkeit und Anerkennung. Gleichzeitig sind die Fest-spiele ein Aufruf zu mehr Akzeptanz und gesellschaftlicher Teilhabe.
Die Seminarveranstaltung fokussiert das Medium Sport in seinen unterschiedlichen Funk-tionen und eröffnet Diskussionsräume zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe. Gleichzei-tig wird das Sportevent im Saarland in seiner Ausgestaltung und die Funktionen der Host Towns beleuchtet.


[letzte Änderung 24.03.2026]
Literatur:
Literatur und weiterführende Links:
        Biewer, Gottfried/ Schütz, Sandra (2015). Inklusion. In: Hedderich, Ingeborg u.a. (Hrsg.). Handbuch Inklusion und Sonderpädagogik. Wien u.a.: UTB, S. 123- 126.
        Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2016). Forschungsbericht der Deutschen Sporthochschule Köln und des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS). Verbesserung der Netzwerkstrukturen im inklusiven Sport von Menschen mit und ohne Behinderung. Online verfügbar unter: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Forschungsberichte/fb461-verbesserung-der-netzwerkstrukturen.pdf?blob=publicationFile&v=2 [17.02.2026]
        Dannenbeck, Clemens (2021). Soziale Arbeit im Inklusionsdiskurs. Eine kritische Reflexion. In: Hericks, Nicola (Hrsg.). Inklusion, Diversität und Heterogenität. Begriffsverwendung und Praxisbei-spiele aus multidisziplinärer Perspektive. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, S. 79- 94.
        Daßler, Henning (2021). Inhalte und Intentionen des Bundesteilhabegesetzes und seine sozialpolitischen Ziele. In: Kolhoff, Ludger (Hrsg.). Management der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen. Wiesbaden: Springer VS, S. 3-23.
        Deutscher Behindertensportverband (2014). Index für Inklusion im und durch Sport. Ein Wegweiser zur Förderung der Vielfalt im organisierten Sport in Deutschland. Frechen: Selbstverlag. Online verfügbar unter:https://www.dbs-npc.de/files/dateien/Sportentwicklung/Aktuelle%20Flyer%20und%20Brosch%C3%BCren/Breitensport%20Index%20f%C3%BCr%20Inklusion_Gesamtversion.pdf [17.02.2026]
        Dias, Dominique (2025). Diversität und Inklusion auf Instagram: Eine kontrastive korpuslinguistische Analyse von #handisport und #behindertensport. Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur. Jg. 21, Heft 1, S. 79-95.
        Greve, Steffen (2021). Inklusion im Sport. Aktuelle Perspektiven. In: Bewegung und Sport. 75. Jg., Heft 1, S. 3-7.
        Hedderich, Ingeborg u.a. (2016). Handbuch Inklusion und Sonderpädagogik. Wien u.a.: UTB.
        Herriger, Norbert (2022). Empowerment. In: socialnet Lexikon. Bonn: socialnet. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/Empowerment [17.02.2026].
        Hirschberg, Marianne (2022). Modelle von Behinderung in den Disability Studies. In: Waldschmidt, Anne (Hrsg.). Handbuch Disability Studies. Wiesbaden: Springer VS, S. 93- 108.
        Hirschberg, Marianne/ Köbsell, Swantje (2016). Grundbegriffe und Grundlagen. Disability Studies, Diversity und Inklusion. In: Hedderich, Ingeborg u.a. (Hrsg.). Handbuch Inklusion und Sonderpädagogik. Wien u.a.: UTB, S. 555- 568.
        Schnurr, Stefan (2018). Partizipation. In. Graßhoff, Gunther et al. (Hrsg.). Soziale Arbeit. Wiesbaden: Springer Fachmedien, S. 631-648.
        Tillmann, Vera. (2022). Disability Studies in der Sportwissenschaft. In: Waldschmidt, Anne (Hrsg.). Handbuch Disability Studies. Wiesbaden: Springer VS, S. 321- 335.
        Tilmman, Vera/ Anneken, Volker (2019). Teilhabe an den gesundheitsförderlichen Potenzialen von Sport und Bewegung. In: Walther, Kerstin/ Römisch, Kathrin (Hrsg.). Gesundheit inklusive. Gesundheitsförderung in der Behindertenarbeit. Wiesbaden: Springer VS., S. 229- 245.
        Zinsmeister, Julia (2023). Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen Eine menschenrechtsbasierte Analyse. In: Scherr, Albert/ Reinhardt, Anna Cornelia/ El-Mafaalani, Aladin (Hrsg.). Handbuch Diskriminierung, 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Wiesbaden: Springer VS, S. 631- 652.
Weitere Literatur wird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben


[letzte Änderung 24.03.2026]
[Thu Mar 26 03:06:54 CET 2026, CKEY=sssodxs, BKEY=sp3, CID=BSP-24.334, LANGUAGE=de, DATE=26.03.2026]