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Vom Tatort zum Täter - Zum Phänomen Amnok - Schwere zielgerichtete erweitere Gewalt in der Schule (Studium Plus)

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Vom Tatort zum Täter - Zum Phänomen Amnok - Schwere zielgerichtete erweitere Gewalt in der Schule (Studium Plus)
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, Ordnung 01.10.2019
Code: BSP-24.298
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P322-0565
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
1S (1 Semesterwochenstunde)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
1
Studiensemester: 6
Pflichtfach: nein
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
Seminarbeitrag
Prüfungsart:
Seminarbeitrag

[letzte Änderung 27.11.2024]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

BSP-24.298 (P322-0565) Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, Ordnung 01.10.2019 , 6. Semester, Wahlpflichtfach
BSozP-25.298 Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit, Bachelor, Ordnung 01.10.2026 , 6. Semester, Wahlpflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 15 Veranstaltungsstunden (= 11.25 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 1 Creditpoints 30 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 18.75 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Studienleitung
Dozent/innen: Studienleitung

[letzte Änderung 27.11.2024]
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls verfügen die Student*innen über folgende Fähigkeiten und Kompetenzen:
Die Student*innen sind u.a.:
-        sensibel für Warnsignale (sog. Leaking) und können diese analysieren,
-        sie kennen Präventionsmaßnahmen,
-        kennen Tätertypologien in Bezug auf das Phänomen,
-        kennen Notfallregelungen für den Akutfall
-        erkennen Synergieeffekte in der Kooperation mit der Polizei

[letzte Änderung 27.11.2024]
Inhalt:
In der Kombinationsveranstaltung einer offenen Onlinevorlesung, welche für Interessier-te jedweder Studiengänge und Semester gestaltet ist und einer Präsenzveranstaltung für Studierende der Wahlpflichtveranstaltung, wird – in gewohnter Routine der Vortragsrei-he – in Form von Teamteaching das Phänomen Amok diskutiert. Roman Michel (Krimi-nalhauptkommissar i.R.) und Dr. Sandra Hahn von der Fakultät für Sozialwissenschaften werden das Thema im Kontext von Bildungseinrichtungen in Theorie und Praxis darle-gen. Tätertypologien, Tatplanung, Phasen der Tatgestaltung sowie Ursachen, Motive werden erörtert, sowie Präventionsaspekte offengelegt. Einzelne Tathandlungen werden in Form von Einzelfallrekonstruktionen analysiert und im Kontext professionellen Han-delns betrachtet.

[letzte Änderung 27.11.2024]
Literatur:
Böhmer, Matthias (2019): Amok an Schulen. Prävention, Intervention und Nachsorge bei School Shootings. Springer. Wiesbaden
 
Hahn, Sandra (2019): Keine Verhandlungssache! Zum notwendigen Element der professionel-len polizeilichen Intervention innerhalb der Verhandlungsgruppe und der „Integration von Fremden“. In: Klukkert, Astrid/Reichertz, Jo/Feltes, Thomas (Hrsg.): Torn between Two Tar-gets. Polizeiforschung zwischen Theorie und Praxis. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt, S. 195-204.
 
Hoffmann, Jens (2003): Amok – ein neuer Blick auf ein altes Phänomen. In: Lorei, Clemens: Polizei & Psychologie: Kongressband zur Tagung „Polizei & Psychologie“ (Schriftenreihe Polizei und Wissenschaft. Verlag für Polizeiwissenschaft. Frankfurt, S. 397-414.
 
Michel, Roman (2011): Verhandlung als notwendiges Element der Krisenbewältigung –
Zum professionellen Handeln polizeilicher
Intervention in Extremsituationen. In: Giesemann, Sandra/Altmeyer, Lena: Brute Facts. Eine Reise zwischen den Welten als Bewährungsdynamik der Wirklichkeit. Oldib Verlag. Essen, S. 126 -130.
 
Michelfelder, Ralf (2010): Der Amoklauf von Winnenden und die polizeiliche Lagebewältigung. In: : Kriminalistik, Heft 03/2010, S. 139-144.


[letzte Änderung 27.11.2024]
[Sat Sep  5 23:31:30 CEST 2026, CKEY=sxtztxz, BKEY=sp3, CID=BSP-24.298, LANGUAGE=de, DATE=05.09.2026]