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Lernergebnis |
| L1 |
Die Absolventinnen und Absolventen kennen die physikalischen, technischen, medizinischen und regulatorischen Fakten, Nomenklaturen und Theorien der Medizinischen Physik und können diese sowohl theoretisch als auch praktisch anwenden. |
| L2 |
Sie können bildgebende Verfahren und ionisierende Strahlung technisch anwenden, analysieren und interpretieren. |
| L3 |
Sie sind in der Lage, medizinphysikalische Daten zu analysieren, zu interpretieren und daraus fundierte Entscheidungen abzuleiten. |
| L4 |
Die Absolventinnen und Absolventen können medizintechnische Geräte und Systeme entwickeln, optimieren und hinsichtlich ihrer Effizienz und Sicherheit bewerten. |
| L5 |
Sie wenden geeignete Informationstechnologien und elektronische Datenverarbeitung zur Analyse und Planung medizinphysikalischer Systeme an. |
| L6 |
Sie sind in der Lage, die Auswirkungen neuer Technologien auf die medizinische Physik zu bewerten und entsprechende Handlungsempfehlungen zu geben. |
| L8 |
Sie verfolgen internationale wissenschaftliche und technologische Entwicklungen in der medizinischen Physik, können diese analysieren und Forschungsaufgaben unter Berücksichtigung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis bearbeiten. |
| L10 |
Die Absolventinnen und Absolventen können ihre technischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse überzeugend und nachvollziehbar präsentieren. |
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| Code: MP3104.IMG |
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4V (4 Semesterwochenstunden) |
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5 |
| Studiensemester: 1 |
| Pflichtfach: ja |
Arbeitssprache:
Deutsch |
Prüfungsart:
Seminarvortrag (50%), Klausur (50%)
[letzte Änderung 07.07.2026]
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MP2104.IMG (P213-0123, P213-0124) Medizinische Physik, Master, Ordnung 01.04.2019
, 1. Semester, Pflichtfach
MP3104.IMG (P213-0258, P213-0259) Medizinische Physik, Master, Ordnung 01.10.2025
, 1. Semester, Pflichtfach
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Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
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Empfohlene Voraussetzungen (Module):
Keine.
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Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
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Modulverantwortung:
Prof. Dr. Robert Lemor |
Dozent/innen: Prof. Dr. Robert Lemor
[letzte Änderung 29.11.2024]
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Lernziele:
Die Studierenden können die physikalischen Grundlagen bildgebender Verfahren quantitativ erklären, Gerätekomponenten und die an diese gestellten Anforderungen angeben sowie die Funktion der Geräte auf diesen Grundlagen erklären. Sie können die Qualität verschiedener Bildgebender Verfahren mittels der Systemtheorie analysieren und beurteilen. Sie können die mathematischen Grundlagen der tomografischen Verfahren erklären, Variationsmöglichkeiten für unterschiedliche Messgrößen angeben und die technische Realisierung beschreiben. Sie können unterschiedliche Verfahren vergleichen und im Hinblick auf Aufwand, Risiko bewerten. Sie können die Weiterverarbeitung und Verwaltung der Resultate bildgebender Verfahren im klinischen Umfeld erläutern. Sie können aktuelle Trends und eventuelle zukünftige Entwicklungen in diesem Feld benennen.
[letzte Änderung 09.04.2025]
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Inhalt:
1. Systemtheorie 1.1 Abbildungen 1.2 Hauptsatz der Systemtheorie 1.3 Zweidimensionale Fouriertransformation (k-Raum) 1.4 Modulationsübertagungsfunktion 2. Computertomografie (Standard-CT und Spiral-CT) 2.1 Funktionsprinzipien der unterschiedlichen Verfahren 2.2 verschiedene Gerätegenerationen und spezielle Konzepte 2.3 unterschiedliche Verfahren der Bildrekonstruktion und -visualisierung 2.4 Artefakte 2.5 Bildqualität und Dosis, technische Ansätze zur Dosisreduktion 2.6 Schnelle Verfahren 2.7. Moderne Trends 3. Kernspinresonanztomographie: 3.1 Physikalische Grundlagen 3.2 Pulssequenzen: 3.2.1 Messung unterschiedlicher Gewebeeigenschaften 3.2.2 Spin-Echo und Gradientenecho 3.2.3 Echoplanarverfahren 3.2.4 Diffusionsbildgebung 3.3 Anwendungen: 3.3.1 Angiografie, Messungen mit Kontrastmitteln 3.3.2 Funktionelle Kernspintomografie (fMRI) 3.3.3 Messung der Blutoxygenierung (BOLD) 4. Kombinierte (multimodale) Verfahren 5. Weitere Verfahren der funktionellen Bildgebung 6. Bilddatenverarbeitung und -speicherung, radiologische Informationssysteme
[letzte Änderung 18.07.2019]
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Weitere Lehrmethoden und Medien:
Tafel / Skript, PC-Beamer bzw. Overhead-Folien
[letzte Änderung 31.03.2019]
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Literatur:
Dössel, Olaf: Bildgebende Verfahren in der Medizin, Springer Vieweg, (akt. Aufl.) Kramme, Rüdiger (Hrsg.): Medizintechnik, Springer, (akt. Aufl.) Buzug, T: Computed Tomography, Springer (akt. Aufl.) Liang, Zhi-Pei; Lauterbur, Paul C.: Principles of Magnetic Resonance Imaging: A Signal Processing Approach, IEEE Press, 2000 Morneburg, Heinz: Bildgebende Systeme für die medizinische Diagnostik, Publicis MCD, 1995 Oppelt, A.: Imaging Systems for Medical Diagnostics, Publicis MCD, 2005
[letzte Änderung 09.04.2025]
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