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Mikroprozessortechnik


Lernergebnisse des Moduls

ID Lernergebnis
L1 Die Absolventinnen und Absolventen können die grundlegenden Konzepte der Informatik sowie deren Schnittstellen zu den Ingenieurwissenschaften erklären und zur Lösung technischer Probleme anwenden.

Modulbezeichnung:
Bezeichnung des Moduls innerhalb des Studiengangs. Sie soll eine präzise und verständliche Überschrift des Modulinhalts darstellen.
Mikroprozessortechnik
Modulbezeichnung (engl.): Microprocessor Technology
Studiengang:
Studiengang mit Beginn der Gültigkeit der betreffenden ASPO-Anlage/Studienordnung des Studiengangs, in dem dieses Modul zum Studienprogramm gehört (=Start der ersten Erstsemester-Kohorte, die nach dieser Ordnung studiert).
Technische Informatik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026
Code: TIB-MP
SAP-Submodul-Nr.:
Die Prüfungsverwaltung mittels SAP-SLCM vergibt für jede Prüfungsart in einem Modul eine SAP-Submodul-Nr (= P-Nummer). Gleiche Module in unterschiedlichen Studiengängen haben bei gleicher Prüfungsart die gleiche SAP-Submodul-Nr..
P222-0143
SWS/Lehrform:
Die Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) wird als Zusammensetzung von Vorlesungsstunden (V), Übungsstunden (U), Praktikumsstunden (P) oder Projektarbeitsstunden (PA) angegeben. Beispielsweise besteht eine Veranstaltung der Form 2V+2U aus 2 Vorlesungsstunden und 2 Übungsstunden pro Woche.
2V+2P (4 Semesterwochenstunden)
ECTS-Punkte:
Die Anzahl der Punkte nach ECTS (Leistungspunkte, Kreditpunkte), die dem Studierenden bei erfolgreicher Ableistung des Moduls gutgeschrieben werden. Die ECTS-Punkte entscheiden über die Gewichtung des Fachs bei der Berechnung der Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis. Jedem ECTS-Punkt entsprechen 30 studentische Arbeitsstunden (Anwesenheit, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, ggfs. Zeit zur Bearbeitung eines Projekts), verteilt über die gesamte Zeit des Semesters (26 Wochen).
5
Studiensemester: 5
Pflichtfach: ja
Arbeitssprache:
Deutsch
Studienleistungen (lt. Studienordnung/ASPO-Anlage):
Praktikum
Prüfungsart:
Klausur, Dauer 90 min.

[letzte Änderung 08.01.2026]
Verwendbarkeit / Zuordnung zum Curriculum:
Alle Studienprogramme, die das Modul enthalten mit Jahresangabe der entsprechenden Studienordnung / ASPO-Anlage.

PIB-MP (P221-0028) Praktische Informatik, Bachelor, Ordnung 01.10.2022 , 5. Semester, Pflichtfach
PIB-MP (P221-0028) Praktische Informatik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026 , 5. Semester, Wahlpflichtfach
TIB-MP (P222-0143) Technische Informatik, Bachelor, Ordnung 01.10.2026 , 5. Semester, Pflichtfach
Arbeitsaufwand:
Der Arbeitsaufwand des Studierenden, der für das erfolgreiche Absolvieren eines Moduls notwendig ist, ergibt sich aus den ECTS-Punkten. Jeder ECTS-Punkt steht in der Regel für 30 Arbeitsstunden. Die Arbeitsstunden umfassen Präsenzzeit (in den Vorlesungswochen), Vor- und Nachbereitung der Vorlesung, ggfs. Abfassung einer Projektarbeit und die Vorbereitung auf die Prüfung.

Die ECTS beziehen sich auf die gesamte formale Semesterdauer (01.04.-30.09. im Sommersemester, 01.10.-31.03. im Wintersemester).
Die Präsenzzeit dieses Moduls umfasst bei 15 Semesterwochen 60 Veranstaltungsstunden (= 45 Zeitstunden). Der Gesamtumfang des Moduls beträgt bei 5 Creditpoints 150 Stunden (30 Std/ECTS). Daher stehen für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung zusammen mit der Prüfungsvorbereitung 105 Stunden zur Verfügung.
Empfohlene Voraussetzungen (Module):
TIB-PRG1 Hardwarenahe Programmierung


[letzte Änderung 13.10.2026]
Als Vorkenntnis empfohlen für Module:
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Albrecht Kunz
Dozent/innen:
N.N.


[letzte Änderung 13.10.2026]
Lernziele:
Die Studierenden haben den Aufbau und die Arbeitsweise eines Mikrocontrollers mit Peripherie-Bausteinen am Beispiel einer modernen RISC Architektur verstanden. Sie sind durch die Programmierübungen im Praktikum in der Lage, zu ausgewählten Problemstellungen Programme in Assembler und C zu erstellen.


[letzte Änderung 23.01.2018]
Inhalt:
 1.  Die Architektur des ARM7
 2.  Das Programmiermodell des ARM7         
        2.1  Der ARM Instruktionssatz
              2.2  Adressierungsarten
           2.2.1  Pre-Indexed und Post-Indexed Adressing
           2.2.2  Direkte Adressierung
       2.4  Assembler Directiven
           2.4.1  Symboldefinition
           2.4.2  Speicher Initialisierung / Reservierung
           2.4.3  Speicherzuordnung
       2.5  Besondere Betriebsarten
           2.5.1  Interrupt Vektoren
           2.5.2  Systemhochlauf nach dem Reset
 3. Die LPC2000 Prozessor-Familie
       3.1  Speicheraufteilung
       3.2  Vektorisierte Interrupts
       3.3  Peripherie-Bausteine
 4. C-Programmierung von Mikrocontrollern
       4.1  Ablauf beim Start der C-Applikation
       4.2  Attribute für Variablen
 5. Digitale Ein- und Ausgabe
 6. Konfiguration von Port-Pins
 7. Externe Interrupts
 8. Der Vectored Interrupt Controller (VIC)
 9. Timer
10. Serielle Datenübertragung

[letzte Änderung 01.02.2018]
Literatur:
D. Seal: ARM Architecture Reference Manual, Addison-Wesley, Harlow, 2001
N.N.: Programming Techniques, Advanced RISC Machines,  Cambridge , 1995
N.N.: ARM Software Development Toolkit User Guide, Advanced RISC Machines,  Cambridge , 1998
T. Martin: The Insiders Guide to the Philips ARM7 Based Microcontrollers, Hitex, Coventry, 2005
N.N: User Manual LPC2119/2129/2194/2292/2294, Philips Semiconductors, 2004
J. A. Langbridge: Professional Embedded ARM Development, John Wiley & Sons, 2014


[letzte Änderung 29.04.2026]
[Sat Oct 17 13:05:15 CEST 2026, CKEY=pmb, BKEY=tib, CID=TIB-MP, LANGUAGE=de, DATE=17.10.2026]